02
Feb
2016

Schneller wieder fit nach der Schwangerschaft

Gesundheit > Schneller wieder fit nach der Schwangerschaft

Vier Tipps - von Bewegung bis Ernährung, plus Unterstützung von der Krankenkasse

(djd). Baby da, Bauch weg - schön wär's. Doch viele Frauen hadern mit den sichtbaren Folgen einer Schwangerschaft. Was jetzt hilft? Geduld wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Mit diesen Tipps kommt der Rest dann fast von allein.

- Den Körper verstehen: Ein Babybauch braucht neun Monate, um zu wachsen - ungefähr so lange benötigt das Gewebe auch für die Rückbildung. Diese Zeit sollte man seinem Körper gönnen. Schließlich hat er Höchstleistungen vollbracht.

- Stress vorbeugen: Zwischen Füttern, Windeln wechseln und in den Schlaf singen kommen Mamas Bedürfnisse oft zu kurz. "Wie das Leben mit Baby nicht zur Stressfalle wird, weiß die betreuende Hebamme", sagt Melanie Gestefeld von der IKK classic. "Sie steht jungen Eltern mit praktischen Tipps für den Alltag zur Seite." Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Nachbetreuung, in den ersten zehn Tagen für tägliche Besuche, danach bis zur 8. Woche nach der Geburt einmal wöchentlich.

- Das Richtige essen: Pfunde können nur schmelzen, wenn man sich regelmäßig und ausgewogen ernährt. Das klingt einfach, ist aber für frischgebackene Mütter oft gar nicht so leicht. Ein gut gefüllter Vorratsschrank hilft: Obst, Gemüse, Vollkorn- und magere Milchprodukte halten lange satt und liefern wenig Kalorien. "Wer stillt, muss übrigens nicht für zwei essen", weiß Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Gerade wenn noch etwas "Babyspeck" übrig sei, genügten 250 Kalorien mehr pro Tag. Das entspricht einem Joghurt und einer Scheibe Vollkornbrot mit magerem Käse.

- Langsam aktiv werden: Hochleistungssport ist kurz nach der Entbindung nicht angesagt, denn noch sind Muskeln und Sehnen durch die hormonelle Umstellung besonders dehnbar und können die Gelenke nicht ausreichend stützen. Sinnvoll ist ein Rückbildungskurs ab etwa sechs Wochen nach der Geburt, die Krankenkasse trägt die Kosten. Im Anschluss kann das Sportprogramm dann langsam gesteigert werden. Weitere Tipps finden junge Mütter auch unter www.ikk-classic.de.
(Quelle Text: djd)
(Quelle Bild:
djd/IKK classic/M.Garvelmann)