08
Mar
2021

Quereinstieg ins Gesundheitswesen

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Ausbildung zur Vitametikerin und zum Vitametiker erfolgt an nur fünf Wochenenden

(djd). Der Wunsch nach einem beruflichen Neustart kann unterschiedliche Gründe haben. Viele Menschen spüren an einem gewissen Punkt, dass sie in ihrem angestammten Job nicht mehr weiterkommen. Andere möchten ihre Arbeitszeiten reduzieren, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben - entweder für Kinder oder pflegebedürftige Eltern. Wieder andere müssen sich nach der Elternzeit beruflich neu orientieren. Wer mit einem Quereinstieg in ein anderes Metier liebäugelt, hat allerdings bestimmte Anforderungen. So muss der neue Beruf gute und sichere Perspektiven bieten. Gleichzeitig sollte die Ausbildung möglichst kompakt verlaufen und mit den gewohnten Verpflichtungen vereinbar sein. Gute Aussichten im Haupt- und Nebenberuf bietet etwa das Gesundheitswesen - und speziell die noch junge Methode der Vitametik. Sie ist eine wissenschaftlich geprüfte, neuromuskuläre Entspannungstechnik. Ein gezielter Impuls in der seitlichen Halsmuskulatur wird ans Gehirn weitergeleitet und dort als Entspannungsinformation erkannt und an den Körper zurückgegeben.

Ausbildung an nur fünf Wochenenden

Die Ausbildung zur Vitametikerin oder zum Vitametiker gliedert sich in fünf Module, die im Abstand von etwa sechs bis acht Wochen absolviert werden. Sie ist gut nebenberuflich absolvierbar. Die Module sind so angelegt, dass an fünf Wochenenden intensive theoretische und praktische Inhalte vermittelt werden. An jedem Wochenende lassen sich die Teilnehmer vitametisch behandeln, um so die jeweils eigenen Erfahrungen mit der Anwendung zu machen. Per Online-Heimstudium vertiefen und wiederholen die angehenden Vitametiker die einzelnen Module noch einmal in Frageform. Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung, danach ist man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik". Nun besteht die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen. Informationen gibt es unter www.vitametik.de.

Ergänzung zu laufenden Behandlungen

Die Vitametik soll eine Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen sein - diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Das Verfahren kann dazu beitragen, verspannungsbedingte Beschwerden des Bewegungsapparates signifikant zu lindern. Den Erfolg der Methode hat eine einjährige Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln bestätigt. Ergebnis: Bei Einbeziehung der Vitametik kam es zu einer signifikanten Reduzierung vorhandener Schmerzen. Dieser Effekt ließ sich auch noch acht Wochen nach Studienende nachweisen.

Quelle Text: djd
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Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch