01
Feb
2017

Kinder und der PC

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10 Goldene Regeln für die PC-Nutzung
Es sind die Eltern, die in Sachen PC Nachhilfeunterricht brauchen. Während ihre Kinder mit Leichtigkeit durch's Netz surfen und sich immer schnellere Rechner wünschen, holen die Eltern nur langsam auf. Trotzdem können sie die Kinder beim Umgang mit dem PC unterstützen. Wie?
SCHAU HIN! mit den zehn goldenen Regeln:
1.Klare Regeln
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln und Zeiten zur Computernutzung.  Achten Sie auf die Einhaltung dieser Abmachung.
2. 
Kenntnis der Spiel- und Lernsoftware
Machen Sie sich selbst mit Spiel- und Lernsoftware vertraut, um Ihrem Kind geeignete Spiele nahe bringen zu können. Beschreibungen und Einschätzungen zu den wichtigsten PC- / Konsolenspielen finden Sie in der Zeitschrift "Spiel und Lernsoftware pädagogisch beurteilt".
3. Alterskennzeichnung
Achten Sie bei Computer- und Bildschirmspielen auf die Alterskennzeichnung nach dem
Jugendschutzgesetz.  Sie dient Ihnen als Orientierungshilfe. Über die Altersfreigabe können Sie sich bei der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) informieren.
4.
Gemeinsam spielen
Ab und zu sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind spielen. Sprechen Sie mit ihm über gute und schlechte Spiele. Lassen Sie sich von ihrem Kind die PC-Spiele erklären,  die es gerne nutzt. Ihr Kind wird stolz sein, auch Ihnen einmal etwas beibringen zu können.
5.
Beobachten
Beobachten Sie, mit wem, wo und wie oft Ihr Kind Computerspiele nutzt.
6.
Ego-Shooter
Insbesondere bei den so genannten Ego-Shootern sollten Sie auf die Alterskennzeichnung achten. Kinder und jüngere Jugendliche können im Umgang damit überfordert sein. Insbesondere Kinder  im Vor- und Grundschulalter können noch nicht klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.
7.
LAN-Parties
Wenn Ihr Kind zu einer LAN-Party gehen möchte, erkundigen Sie sich beim Veranstalter, welche Spiele  dort gespielt werden, wie viele Kinder  teilnehmen, wer die Aufsicht führt.  Auch bei einer LAN-Party müssen die Alterskennzeichnungen der USK beachtet werden. Fragen Sie Ihr Kind, was es an diesen Treffen gut findet. Ob Sie Ihrem Kind die Teilnahme erlauben, müssen Sie im Einzelfall entscheiden, denn niemand kennt Ihr Kind besser als Sie!
8.
Kein Missbrauch des Computers
Benutzen Sie den Computer nicht als Belohnungs- oder Bestrafungsmittel und missbrauchen Sie ihn nicht als Babysitter.
9.
Erfahrungsaustausch
Tauschen Sie sich mit anderen Eltern über Ihre Beobachtungen und Erfahrungen zu Computer- und Videospielen  aus.
10.
Ausgleich
Sorgen Sie für geistigen und körperlichen Ausgleich  zum Computer und bieten Sie Ihrem Kind attraktive Alternativen an.