19
Oct
2021

Die Rückkehr zum Präsenzbetrieb

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Nicht nur für neue Studierende wird die Situation erst einmal ungewohnt sein

(djd). Ganz langsam heißt es Abschied nehmen von den Online-Vorlesungen: Die Hochschulen in Deutschland stehen vor der Rückkehr zum Präsenzbetrieb. Spätestens das Sommersemester 2022 soll die vor allem von den Studierenden herbeigesehnte vollständige Normalität bringen. Endlich wieder Begegnungen und Austausch auf einem lebendigen Campus, endlich wieder soziales Leben in Wohnheimen, in Bars und Diskotheken. Für viele Studierende wird die "echte" Interaktion mit so vielen anderen Beteiligten allerdings erst einmal ungewohnt sein, sie müssen sich quasi aufs Neue sozialisieren. Das gilt in besonderer Weise für die vielen Studienanfängerinnen und -anfänger. Sowohl beim Wiedereinstieg als auch beim Neueinstieg können private Hochschulen ihre Vorteile gegenüber den großen staatlichen Einrichtungen ausspielen.

Individuelle Unterstützung an privaten Hochschulen

Das liegt vor allem an der intensiveren persönlichen Unterstützung. "Private Hochschulen können allein schon aufgrund ihrer Struktur und Kundenorientierung viel individueller reagieren als staatliche Campushochschulen", erklärt Professor Thuy, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Hochschulen (VPH). "So lässt sich den Studierenden auch in organisatorischen Fragen unter die Arme greifen." Eine Übersicht über das hiesige Angebot gibt es unter www.private-hochschulen.net. Daneben, so Thuy, könnten private Hochschulen einen weiteren Pluspunkt aufweisen: Seiner Meinung nach bereiten sie Studierende oftmals besser auf den Arbeitsmarkt vor, weil sie immer wieder innovative, an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtete Studiengänge anböten. "Damit schließen wir auch Lücken, die die Programme staatlicher Hochschulen lassen", erklärt Professor Thuy.

Private Hochschulen legen Fokus auf die Anerkennung vorhandener Qualifikationen

Ein weiteres Merkmal der privatwirtschaftlichen Institutionen: In bestimmten Studiengängen und -formaten haben bis zu 30 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger bereits eine staatlich anerkannte Berufsausbildung in der Tasche. "Diese Menschen möchten ihre vorhandenen Kompetenzen auf das Studium anrechnen lassen und dadurch Zeit sparen und doppeltes Lernen vermeiden", berichtet Professor Thuy. "Weil an privaten Hochschulen sehr praxisnahe Studiengänge angeboten werden, kann dies leichter Berücksichtigung finden." Einen rechtlichen Anspruch auf eine Anerkennung vorhandener Qualifikationen gebe es in den meisten Fällen nicht. Über Anrechnungsmöglichkeiten sollte man sich deshalb rechtzeitig bei der jeweiligen Hochschule informieren.

Quelle Text: djd
Quelle Foto: djd/Verband der privaten Hochschulen/goodluz - stock.adobe.com